Ferien in Griechenland
Griechenland gehört zu den beliebtesten Urlaubsgebieten. Das Land der Götter und Mythen ist vor allem ein
Inbegriff für sommerliche Urlaubsfreuden. Das mediterrane Flair des Landes und die
herzliche Gastfreundschaft der Griechen tragen natürlich ihren Teil dazu bei. Griechenland hat für
jeden Urlauber etwas zu bieten. Sonnenhungrige kommen an den "Küsten des Lichts" so richtig auf ihre Kosten.
Freunde des Wassersport haben diverse Möglichkeiten ihren Urlaub zu verbringen. Genießen Sie zum Beispiel
eine Bootsfahrt entlang den Felsküsten der Mönchsrepublik Athos. Außerdem laden Sie die unzähligen
Inseln ein, von Ihnen erkundet zu werden. Entspannt können Sie die Sonne an endlosen weißen Sandstränden
genießen. Besonders die Halbinsel Chalkidiki empfängt seine Gäste mit makellosen Stränden.
Vergessen Sie dort nicht einen Stadtbummel durch die lebensfrohe Hafenstadt Thessaloniki einzuplanen.
Chalkidiki
Die Halbinsel Chalkidiki liegt im Herzen Nordgriechenlands und gilt als Felslandregion mit der längsten
Küstenlinie und den meisten Stränden Griechenlands. Diese einzige Halbinsel Makedoniens ragt wie ein
Handrücken mit drei gespreizten Fingern - der sanften Kassandra, der wilden Sithonia und der Mönchsrepublik
Athos - weit in die schimmernde Ägäis hinein. In der griechischen Mythologie lieferten sich hier Götter
und Giganten einst wilde Schlachten. Die Partei auf dem Olymp siegte und seitdem gilt dieser mystische Ort - mit 2917m
auch der höchste Berg Griechenlands - als "Thron der Götter". So regiert Poseidon, der Gott des Meeres,
über den Dreizack Chalkidiki, dessen endlos weiße Buchten und türkisfarbenes Wasser
Südseeatmosphäre ausstrahlen. Dichte Pinien- und Eichenwälder werden von weiten Olivenhainen und
üppigen Weingärten durchzogen und besonders im urtümlichen Hinterland, das vom Holomondas-Gebirge
geprägt ist, lassen sich tiefe Flusstäler und versteckte Bergdörfer entdecken, in denen die Welt seit
Jahrhunderten unverändert erscheint.
Korfu
Warum Odysseus noch einige Zeit auf Korfu verweilen wollte, kann jeder verstehen, der je die Schönheit und
Einzigartigkeit dieser Insel gespürt und erlebt hat.
Kerkyra - wie die Insel auf griechisch genannt wird, liegt am Kreuzweg der Handelsrouten des Mittelmeeres und war
deshalb im Laufe seiner Geschichte oft Gegenstand von Eroberungsgelüsten. Die sonnenüberflutete, üppig
grüne Insel Korfu mit seinen buchtenreichen Küsten zählt schon seit langem zu einer der schönsten
Inseln der Welt. Die Landschaft beeindruckt mit üppigen Wäldern und prachtvollen Gärten. An den Küsten
wechseln einander traumhafte Felsbuchten und lange Strände mit gold-schimmerndem Sand ab. Im bäuerlichen
Hinterland trifft man auf eine in ihrer Religion tief verwurzelte Bevölkerung. Weiter im Inland verästelt
sich der Ölbaum zu einzigartigen, dichten Wäldern und wächst auf dem fruchtbaren Boden zu ungewohnter
Größe. Hier schirmen die großen Olivenwälder die Schlösser und Landsitze der einst Mächtigen
Europas, die da ihren Urlaub verbrachten, ab.
Kreta
Kreta, die Wiege Europas, der Ursprung der griechischen Mythologie - Zeus, der Göttervater wurde hier geboren
und verbrachte seine Jugend abgeschieden in den urwüchsigen Bergen dieser Insel. Auf Schritt und Tritt begegnen wir
Zeugen längst vergangener Kulturen. Viele Epochen hinterließen hier ihre Spuren; aus Sandstein und Marmor
gemeißelt geben Säulen und Reste von Palästen Aufschluß über Religion und Lebensweise der
einzelnen Völker. Reger Handel wurde von hier aus betrieben und schon die Ägypter wußten die handwerklichen
Fähigkeiten der minoischen Künstler hoch zu schätzen. So wollen auch wir, den Fußstapfen der Geschichte
folgend, die schon von Sokrates beschriebene Gastfreundschaft der Kreter kennenlernen. Auch den Römern blieb eine
Besonderheit der Insel nicht verborgen, nämlich das Gedeihen von einzelnen Rebsorten, verwöhnt von Sonne und
Meeresluft, die noch nach alten Traditionen zu sehr bekömmlichen Weinen verarbeitet werden. Berge bis zu 2.500m,
lange Strände, steile Schluchten, fruchtbare Ebenen - gerade diese Gegensätze ziehen alljährlich so viele
Besucher auf die Insel. Wer einmal Schnee vom Idi-Gebirge leuchten sah, wo zur gleichen Zeit Orangen und Zitronen in voller
Reife ihren Duft verbreiten, wird die Eindrücklichkeit dieser Insel nicht vergessen.
Kykladen
Wie ein Ring, dem sogenannten "kyklos", umgeben mehrere kleinere und größere Inseln die bereits seit dem
Altertum als Heilige Stätte verehrte Insel Delos, dem Geburtsort Apollos. Von den einstigen Gebirgen ragen noch die
Spitzen aus dem Wasser und machen diesen Teil der Ägäis zu einem der bekanntesten und beliebtesten Urlaubsziele
in Europa. Wie "Steinerne Rosse mit wehender Mähne" sieht der griechische Literaturnobelpreisträger Odysseas
Elytis die Inseln aus dem blauen Meer steigen. Die "Kykladen" laden zum klassischen Inselhüpfen per Fährschiff
oder Segelboot ein. Sie sind ein Paradies zum Entdecken und Kennenlernen der griechischen Götter- und Heldensagen,
entstanden in Vorzeiten als man noch auf den richtigen Wind warten musste, um von Insel zu Insel zu "Wandern"! Heute bezaubern
Namen wie "Santorini - Naxos - Paros" und erwecken Sehnsüchte die Inseln wandernd neu zu entdecken.
Makedonien
Die im nordöstlichen Teil Griechenlands gelegene Region Makedonien ist mit 30 000 Quadratkilometer die
Größte in Griechenland. Diese Region ist atemberaubend vielfältig. Wald - und wildreiche Gebirge,
breite Flüsse und schäumende Wildbäche, die tiefe Schluchten in den Fels geschnitten haben kreieren ein
unvergessliches Landschaftsbild. Die ersten Spuren menschlicher Existenz vor 30000 Jahren wurden in den Höhlen des
Flusses Angitis lokalisiert. Seitdem hat sich eine unendlich reiche kulturelle Geschichte entwickelt, deren Zeugnisse und
Überreste man auf Schritt und Tritt bestaunen kann. Dieses Gebiet zählt zu den fruchtbarsten Griechenlands. Nicht
umsonst führt einer der schönsten europäischen Weitwanderwege der E6 quer durch Makedonien. Nordmakedonien,
die waldreichste Gegend in Griechenland, ist im Gegensatz zu Südmakedonien mit seiner Region Chalkidiki, noch wilder und
ursprünglicher und somit ein Paradies für jeden Wanderfreund. Die große Vielfalt der Landschaft , die
Abwechslung zwischen Tälern , dichten Wäldern, almenartigem Bergland bis 1000 Meter und das Falakro Massiv mit
über 2000 Metern Höhe, wird uns während der Wanderwoche immer wieder in Ihren Bann ziehen.
Olympische Riviera
Der Olymp, mit 2917m der höchste Berg Griechenlands, gilt seit jeher als "Thron der Götter". Dieses einzigartige
Bergmassiv, das durch seine besonderen Klimaverhältnisse eine auserlesene Fauna und Flora beheimatet, zählt zu den
ältesten Nationalparks der Welt. Wir tauchen ein in das mystische Reich des Zeus, auf den Spuren der Walachen - den
alten griechischen Wanderhirten.
Ein Naturschauspiel besonderer Art erlebt man im Gebiet der Meteoren, im Herzen Zentralgriechenlands, wo ein Wald aus
gigantischen Felsskulpturen am Ufer des Pinios-flusses steil himmelwärts ragt. Einst das Zentrum griechisch-orthodoxer
Kirche sind die ehemals zwei Dutzend Klöster und Eremitagen vor allem wegen ihrer spektakulären Lage berühmt
geworden. Am Fuße dieses Klettereldorados liegt das geschäftige Städtchen Kalambaka, wo sich seit jeher
Reisende, Gläubige und Naturliebhaber treffen um ihre Eindrücke im heiligen Felsenwald zu erzählen.
Rhodos
Als die Götter die Erde unter sich aufteilten, hatte Gottvater Zeus den Sonnengott Helios vergessen. Dieser nahm
stattdessen ein aus dem Meer aufsteigendes Felseiland in Besitz, erweckte es mit seinen wärmenden Strahlen zum Leben
und überzog die ganze Insel mit duftenden Blumen.
Hier auf Rhodos wird es spürbar, daß die griechische Mythologie der Wahrheit entsprechen muß. Diese
Insellandschaft ist einmalig. Die landwirtschaftlich genutzten Ebenen, die Waldzonen an den Hängen der Berge, der
subalpine Wald, der auf Rhodos die Kuppen bis etwa 800m bedeckt und die phantastischen Tiefblicke von den Bergspitzen
ergeben eine einzigartige Wanderumgebung.
Das Klima, der fruchtbare Boden und die geographische Lage von Rhodos wurden jedoch nicht nur von Helios erkannt. Durch
Jahrtausende haben verschiedenste Kulturen - Genueser, Venezianer, Johanniter, Türken, Italiener - ihre Spuren auf der
Insel hinterlassen. Diese Relikte geschichtlicher Epochen werden immer wieder Begleiter während unserer Wanderungen sein.
Samos
Was inspirierte Friedrich Schiller wohl zu seiner Ballade "Der Ring des Polykrates" ? War es das aufregende und
abenteuerliche Leben des Tyrannen Polykrates, der im Jahre 538 v. Christus die Macht auf Samos übernahm und die Insel
zum Höhepunkt seiner Geschichte macht. Oder doch vielleicht die landschaftliche Schönheit dieser Insel, die Samos
bereits im Altertum viele verschiedene Namen einbrachte. Anthemis, die "Blühende", Pityoussa, die "Pinieninsel",
Dryoussa, die "Eicheninsel", oder Phyllos, "die Laubinsel". Fast alle Namen bezogen sich auf die üppige Fauna und
Flora des Landes. Pflanzenarten, wie etwa Orchideen, Oleander oder Ginster, Baumarten wie Zypressen, Zedern, Kiefern,
Platanen oder Steineichen und die Früchte des Feigenbaumes, des Mandel-, Orangen- oder Granatapfelbaumes sind ideale
Kulisse für Naturliebhaber und Wanderer.
Zykynthos
Im Westen des griechischen Festlandes bilden die Ionischen Inseln einen malerischen Brückenschlag zu Europa. Anders
als in der Ägäis, wo die Kulturen des Abend- und des Morgenlandes sich mehr ergänzen als Gegensätze
schaffen, ist auf der Insel, durch die langjährige Herrschaft der Venezianer, ein norditalienischer Charakter
unverkennbar.
Obwohl der Inselkranz 1953 von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde, bezaubert nicht nur die Hauptinsel Korfu
ihre Besucher mit einer selten gewordenen Landschaftsvielfalt. Als südlichste der 14 Ionischen Inseln beeindruckt
gerade Zakynthos mit seinen urwaldähnlichen Olivenhainen, den allgegenwärtigen Steilküsten und den
blitzsauberen Sandstrand. Ökologisch Interressierten ist Zakynthos auch als Schildkröteninsel und Brutstätte
der seltenen Caretta de Mare bekannt.
Dazwischen spiegeln trotzige Burgen und mittelalterliche Freskenkunst den Einfluss einer glorreichen venezianischen
Vergangenheit wider.
Schon damals rühmten Reisende und Dichter die Insel wegen ihrer überquellenden Vegetation enthusiastisch als
"Flor di Levante - Blume des Ostens" und schrieben ihr eine eigene Odysee zu. Fruchtbares Flach- und Hügelland,
idyllische Bauerndörfer und das quirlige Stadtleben der Inselmetropole Chora bilden ein Kontrastprogramm zum
herben und karg besiedelten Bergland in ihrem Nordwesten.
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